IMM cologne 2019 – so war’s

Wieder eine Vielfalt an möglichen Einrichtungsideen, Produktwelten und konkreten Lösungen für Komfortansprüche – im Januar 2019 fand die imm cologne statt, also die internationale Einrichtungsmesse.

Die imm war mal wieder ein Erfolg: Mit 150.000 Besucher aus 145 Ländern war die bekannte Messe ein Publikumsmagnet. Und auch für uns als Büro für Innenarchitektur in Bergisch Gladbach ist sie natürlich ein absolutes Muss, um sich von neuesten Trends und Ideen für die nächsten Projekte inspirieren zu lassen. Ein paar Impressionen für alle, die nicht dabei waren:

Hier und da natürlich Bauhaus-Elemente, aber dieses Jahr stehen diese in einem ganz besonderen historischen Kontext, da 2019, also vor 100 Jahren das Staatliche Bauhaus gegründet wurde. Lesen Sie mehr darüber oder über das Jubiläumsprogramm, das an vielen Orten deutschlandweit ausgetragen wird mit Ausstellungen Vorträgen etc. in 100 Jahre Bauhaus„. 

„Das Haus“ 2019

Jedes Jahr zeigt die imm eine Vision vom Wohnen der Zukunft: in Form eines 180 qm-Hauses, das von nominierten Designern aufgebaut und ausgestattet wird. Für uns als Architekten ist gerade diese Institution besonders interessant, weil „das Haus“ zeigt, wo es für viele unserer Kunden in naher Zukunft hingehen soll. Es zeigt nicht nur Einrichtungstrends, sondern spiegelt auch gesellschaftliche Tendenzen und Sehnsüchte.

Photo by Tim Mossholder on Unsplash

Multifunktionalität: ein tolles Thema

Das diesjährige „Haus“ erschufen die Designer Truly Truly aus Australien, die in Rotterdam leben und arbeiten. Entstanden ist ein Haus fast ohne Innenwände – Grenzen verwischen, Bereiche gehen fließend ineinander über. Das Wohnen passt sich dem Leben an und nicht umgekehrt. Gleiches gilt für Möbel; sie sind multifunktional ausgerichtet und erlauben so, sich je nach Stimmung zu verändern. Im Zentrum steht also der Mensch – vor der Funktion.

Vorab versprachen Truly Truly noch in 2018: „Wir freuen uns darauf, mit unserem ‘Das Haus‘ einen Weg für wissbegieriges Design zu schaffen. Wir sehen das Projekt als eine Gelegenheit, einige typische Funktionsweisen des Wohnraums zu hinterfragen und Alternativen zu entwickeln. Der Raum, den wir für ‚Das Haus entwickeln‘, soll zugleich ungewohnt und einladend sein – in einer Balance zwischen Abstraktion und Wärme“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auf der facebook-Seite des DesignerStudios Truly Truly können Sie sich Bilder davon ansehen – schauen Sie mal rein!